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Samir Kuntar
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Samir Kuntar (arabisch ŰłÙ
Ù۱ ۧÙÙÙ۷ۧ۱, DMG SamÄ«r al-QunáčÄr, auch Sameer Quntar, Al-Qantar oder El Kantar; * 20. Juli 1962 in Aabey, Libanon; â 19. Dezember 2015 in Dscharamana, Syrien) war ein libanesischer Druse,cite-ref-lat0208-1-0[1] verurteilter mehrfacher Mörder und Mitglied der Terrororganisationen PalĂ€stinensische Befreiungsfront (PLF) und Hisbollah. 1979 fĂŒhrte er einen Ăberfall der PLF auf die israelische KĂŒstenstadt Naharija an, bei dem drei Zivilisten, darunter zwei MĂ€dchen im Alter von zwei und vier Jahren, und zwei Polizisten getötet wurden. Er wurde dafĂŒr zu einer vierfach lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. 2008 wurde er gegen die sterblichen Ăberreste zweier israelischer Soldaten, die von der Hisbollah zu Beginn des Zweiten Libanonkrieges verschleppt worden waren, ausgetauscht. Kuntar organisierte spĂ€ter fĂŒr die Hisbollah deren AktivitĂ€ten an der syrischen Grenze zu Israel und wurde am 19. Dezember 2015 in der NĂ€he von Damaskus bei einem Luftangriff getötet.
Contents
âą Leben
âą Jugend
âą Haft
âą Weblinks
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Leben
Jugend
Kuntar wurde 1962 als Sohn eines drusischen Paares geboren. Seine Eltern lieĂen sich kurz nach seiner Geburt scheiden, und seine Mutter starb, als er noch ein Kind war. Sein Vater ging zum Arbeiten nach Saudi-Arabien und lieĂ ihn in Abey, 30 Kilometer sĂŒdöstlich von Beirut zurĂŒck, wo er bei seiner Stiefmutter Siham aufwuchs. Nachbarn beschrieben ihn als stilles Kind, das schwer zu erziehen war. Mit 14 Jahren verlieĂ er die Schule. Der libanesische BĂŒrgerkrieg verschĂ€rfte sich. 2006 sagte seine Stiefmutter in einem Interview, dass Kuntar manchmal fĂŒr Tage verschwunden gewesen sei. Bald entdeckte sie, dass er in Lagern eine militĂ€rische Ausbildung erhielt. Ihre Versuche, ihn davon abzuhalten, schlugen fehl. Er wollte an Guerillaaktionen gegen Israel teilnehmen. Dieser Wunsch wurde durch Israels Eindringen in den Libanon 1978 noch verstĂ€rkt. 1978 versuchte er, ĂŒber die jordanische Grenze in Israel einzudringen, wurde jedoch festgenommen und verbrachte den Rest des Jahres in jordanischer Haft. Am 22. April fĂŒhrte er eine Gruppe anderer Teenager an, deren Ziel es war, israelische Geiseln zu nehmen, um diese gegen palĂ€stinensische Gefangene auszutauschen. Sie erreichten Nahariya mit einem Schlauchboot.cite-ref-2[2]
Anschlag auf Naharija 1979
Smadar Haran-Kaiser, die bei dem Ăberfall ihren Ehemann Danny und ihre beiden kleinen Töchter Einat und Yael verlor, schildert im Interview mit der Washington Post vom 18. Mai 2003cite-ref-wp1805-3-0[3] den Ablauf der Ereignisse: In der Nacht vom Samstag auf Sonntag, den 22. April 1979, seien sie um Mitternacht in ihrem Apartment von SchĂŒssen und explodierenden Handgranaten aufgewacht, als vier PLF-Terroristen mit einem Schlauchboot zwei Apartmentblocks entfernt an Land gegangen seien. Diese hĂ€tten bereits einen Polizisten getötet und seien dann, nachdem sie zunĂ€chst in das darĂŒbergelegene Stockwerk gestĂŒrmt wĂ€ren und beim Umdrehen Smadar Haran-Kaiser gesehen hĂ€tten, gewaltsam in die Wohnung der Familie Haran eingedrungen. Dabei hĂ€tten sie um sich geschossen und Handgranaten geworfen. Bei Ankunft der Polizei habe die Gruppe daraufhin den 28-jĂ€hrigen Danny Haran und seine vierjĂ€hrige Tochter Einat als Geiseln genommen und aus der Wohnung an den Strand verschleppt. Kuntar habe dort, nachdem er Danny und Einat als menschliche Schutzschilde gegen die israelischen SicherheitskrĂ€fte missbraucht habe,cite-ref-usn0608-4-0[4] nach Augenzeugenberichten den Vater vor den Augen seiner Tochter erschossen und dann eigenhĂ€ndig das kleine MĂ€dchen getötet, indem er dessen SchĂ€del mit dem Kolben seines Gewehres gegen einen Fels geschmettert habe.cite-ref-wp1805-3-1[3] Kuntar bestritt, Einat getötet zu haben.cite-ref-usn0608-4-1[4] Der Polizist Eliyahu Shaharcite-ref-ya0307-5-0[5]cite-ref-6[6] und zwei MĂ€nner aus Kuntars Gruppe seien ebenfalls getötet worden. WĂ€hrend des Schusswechsels habe sich Smadar Haran-Kaiser mit ihrer jĂŒngeren Tochter Jael und einer Nachbarin aus dem Stockwerk ĂŒber ihnen, die Zuflucht bei den Haran-Kaisers gesucht hĂ€tte, in einem Kriechgang ĂŒber dem Schlafzimmer verborgen. Dabei habe sie das zweijĂ€hrige MĂ€dchen unbeabsichtigt erstickt, als sie verzweifelt versuchte, es stillzuhalten. Sie sei davon ausgegangen, dass die Angreifer eine Handgranate in ihr Versteck geworfen hĂ€tten und sie alle gestorben wĂ€ren, falls Jael geweint hĂ€tte. Am nĂ€chsten Tag habe Abu Abbas von Beirut aus erklĂ€rt, der Ăberfall in Naharija sei ausgefĂŒhrt worden, um gegen die Unterzeichnung des Ă€gyptisch-israelischen Friedensvertrages zu protestieren, der nach dem von US-PrĂ€sident Jimmy Carter vermittelten Gipfeltreffen zwischen Anwar as-Sadat und Menachem Begin in Camp David im MĂ€rz 1979 zustande gekommen war.cite-ref-wp1805-3-2[3]
Haft
Kuntar wurde fĂŒr die Tat von einem Zivilgericht in Tel Avivcite-ref-gam2807-7-0[7] wegen Mordes und Terrorismus zu einer vierfach lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Im israelischen GefĂ€ngnis lernte Kuntar Englisch und HebrĂ€isch und erwarb an der Open University of Israel in Tel Aviv einen Abschluss in Soziologie. Der englische Titel seiner auf HebrĂ€isch geschriebenen Abschlussarbeit lautet: The Contradiction of Democracy and Security in Israel.cite-ref-lat0208-1-1[1] Haran-Kaiser zufolge heiratete Kuntar eine israelisch-arabische Aktivistin, die sich fĂŒr Gefangene einsetzt und als Gefangenenehefrau eine Pension vom israelischen Staat erhielt.cite-ref-wp1805-3-3[3]
Nach Aussage der AnwĂ€ltin Buthaina Duqmaq â sie ist GrĂŒnderin des âMandela Institute for Human Rightsâ in Ramallah â, die Kuntar regelmĂ€Ăig im GefĂ€ngnis besuchte, Ă€uĂerte Kuntar nie Reue oder Bedauern fĂŒr seine Taten. Er habe geĂ€uĂert, âstolz daraufâ zu sein, Mitglied einer âBefreiungsbewegungâ zu sein.cite-ref-gam2807-7-1[7]
Al-Abrass, der neben Kuntar einzige andere Ăberlebende des Terrorkommandos, wurde von Israel 1986 im Zuge des Ahmad-Dschibril-Gefangenenaustauschs gegen drei israelische Soldaten ausgetauscht.
Versuchte Freipressung bei der Achille-Lauro-EntfĂŒhrung 1985
Am 7. Oktober 1985 entfĂŒhrten vier palĂ€stinensische PLF-Terroristen das italienische Kreuzfahrtschiff Achille Lauro auf der Fahrt von Alexandria nach Port Said im Nordosten Ăgyptens und drohten damit, die Passagiere zu töten bzw. das Schiff zu sprengen, falls Israel nicht 50 HĂ€ftlinge freilassen wĂŒrde. Von diesen wurde Kuntar als Einziger namentlich benannt.cite-ref-8[8] Im Verlauf der Geiselnahme wurde ein im Rollstuhl sitzender US-amerikanischer Tourist jĂŒdischer Herkunft, Leon Klinghoffer, ermordet und ĂŒber Bord geworfen.
Vorgeschlagener Austausch fĂŒr Ron Arad 2003
Nach jahrelangen Vorbereitungen und monatelangen Geheimverhandlungen stimmte Israel im Jahr 2003 zu, rund 400 palĂ€stinensische und 36 weitere arabische HĂ€ftlinge sowie den seit 1997 in Israel wegen eines von ihm geplanten Selbstmordattentates inhaftierten Deutschen Steven Smyrek im Austausch gegen den seit dem Jahr 2000 von der Hisbollah-Miliz festgehaltenen GeschĂ€ftsmann und pensionierten Oberstcite-ref-itri2204-9-0[9] Elhanan Tanenboym (andere Schreibweise: Elchanan Tennenbaum) sowie die sterblichen Ăberreste dreier israelischer Soldaten freizulassen. AuĂerdem sollten die Leichen von 59 gefallenen Libanesen in ihre Heimat ĂŒberfĂŒhrt, das Schicksal von 24 im Libanon Vermissten aufgeklĂ€rt und Karten ĂŒber Landminen im SĂŒdlibanon ausgetauscht werden.cite-ref-welt2401-10-0[10]
Hassan Nasrallah, der AnfĂŒhrer der Hisbollah, weigerte sich zunĂ€chst, diese Abmachung zu akzeptieren, so lange sie nicht Kuntar einschloss. Er erklĂ€rte: âDie Bedingungen der Hisbollahs sind klar definiert, und wir halten an ihnen unter allen UmstĂ€nden fest.âcite-ref-11[11]cite-ref-12[12]
Israel war einverstanden, auch Kuntar freizugeben, aber nur, wenn die Hisbollah im Gegenzug âtragfĂ€hige Beweiseâ ĂŒber das Schicksal des seit 1986 im Libanon vermissten Waffensystemoffiziers Ron Arad vorlegte.cite-ref-13[13]cite-ref-14[14]
Der deutsche Gesandte Ernst Uhrlau, damals Geheimdienstkoordinator im Bundeskanzleramt,cite-ref-welt2401-10-1[10] erklĂ€rte anlĂ€sslich des am 29. Januar 2004 ohne Kuntar erfolgten Gefangenenaustausches zu dessen Schicksal, dass er âim Anschluss an die laufenden Verhandlungen ĂŒber seinen Fall verzugslos in sein Heimatland ĂŒberstelltâ werde. âAlle beteiligten Parteien hofftenâ dabei, dass sich dies âinnerhalb von drei oder vier Monaten abspielen werdeâ.cite-ref-itri2204-9-1[9]
Es gab aber auch Widerstand gegen diese PlĂ€ne. So versuchten die Familien von zwölf verschollenen iranischen Juden mit einer Klage vor dem obersten Gericht Israels den Austausch von Kuntar zu verhindern, um eine Trumpfkarte gegenĂŒber dem Iran zu behalten.cite-ref-15[15] Auch Smadar Haran-Kaiser war entsetzt ĂŒber den geplanten Austausch, zumal die israelische Regierung versprochen hatte, keine âTerroristen mit Blut an den HĂ€ndenâ freizulassen.cite-ref-ya0307-5-1[5]
Kurz nach dem Gefangenenaustausch vom 29. Januar 2004 verkĂŒndete die Hamas, dass auch sie israelische Soldaten verschleppen wĂŒrde, um die Freilassung palĂ€stinensischer Geiseln zu erreichen. Gleichzeitig stellte Hassan Nasrallah klar, dass die Hisbollah fortfahren werde, Israelis zu entfĂŒhren, so lange sich ânoch ein einziger HĂ€ftlingâ in Israels GefĂ€ngnissen befinde.cite-ref-16[16]
Da die Hisbollah keine nĂ€heren Informationen ĂŒber Arad offenbarte, kam kein Gefangenenaustausch mit Kuntar zustande.
Libanon-Plan 2006
Im Jahre 2006 wurde Kuntar Teil eines weiter gefassten Friedensplanes, der vom libanesischen Premierminister Fuad Siniora und vom UN-Gesandten Terje RĂžd-Larsen vorgeschlagen wurde.cite-ref-dm0106-17-0[17] Der Plan umfasste sechs Punkte:
1. Die Vereinten Nationen markieren die Grenze zwischen Libanon und Syrien.
2. Syrien erklÀrt öffentlich, dass die Shebaa-Farmen libanesisches Territorium sind.
3. Die libanesische Armee errichtet Stellungen an Libanons SĂŒdgrenze mit Israel.
4. Israel zieht sich von den Shebaa-Farmen zurĂŒck und ĂŒbergibt sie an Libanon. Die israelische Luftwaffe beendet ihre Verletzung libanesischen Luftraums.
5. Der libanesische Premierminister Siniora erklĂ€rt formell das Ende der israelischen Besatzung, und alle Milizen, einschlieĂlich der Hisbollah, werden entwaffnet.
6. Alles Mögliche, um das Schicksal Ron Arads aufzuklÀren, wird getan. Israel lÀsst Kuntar und alle anderen libanesischen Gefangenen frei. Die Hisbollah verlÀsst das Grenzgebiet.
Es wurde berichtet, dass der Plan die volle UnterstĂŒtzung der israelischen Sicherheitskreise erhielt.cite-ref-dm0106-17-1[17]
Libanonkrieg 2006
In verschiedenen Interviews fĂŒr die libanesische Fernsehstation Al-Manar gratulierte Mohamad Jawad Khalifeh, der libanesische Gesundheitsminister, der Hisbollah fĂŒr âihre groĂartigen Aktionenâ und sagte, dass âLibanon das Recht hat, seine HĂ€ftlinge zurĂŒckzuholen und sie zu befreienâ.(Quelle?) Ali Ammar, ein Mitglied des libanesischen Parlaments fĂŒr die Hisbollah, Ă€uĂerte die Meinung, dass âspeziell an diesem wesentlichen Punkt in der Geschichte des Heimatlandes und der Nation die Regierung die SolidaritĂ€t mit ihren Menschen ausdrĂŒcken und Samir Kuntar fĂŒhlen lassen sollte, dass er ein Libanese par excellence istâ.cite-ref-18[18]
Am 12. Juli 2006 griff die Hisbollah eine israelische Grenzstreife an, tötete drei Soldaten und verschleppte die Unteroffiziere Ehud Goldwasser und Eldad Regev. Sie sollten, so die ErklĂ€rungen von Vertretern der Hisbollah, gegen Kuntar und zwei andere HĂ€ftlinge ausgetauscht werden. Dieser Zwischenfall löste â zusammen mit Raketen-Angriffen der Hisbollah auf Israel â eine massive militĂ€rische Offensive Israels im Libanon aus, die in den Libanonkrieg 2006 mĂŒndete.
Im Oktober 2007 Ă€uĂerte Smadar Haran-Kaiser in einem TelefongesprĂ€ch mit Premier Olmert, dass sie sich der Auslieferung des Mörders ihrer Familie nicht widersetzen werde.cite-ref-20[20]
In Vorbereitung eines Gefangenenaustausches wurde Kuntar von Israels StaatsprÀsident Schimon Peres zunÀchst begnadigt. Am 16. Juli 2008 wurden er und vier Hisbollah-KÀmpfer im Austausch gegen zwei getötete israelische Soldaten freigelassen.cite-ref-21[21]
Kuntar wurde bereits am Flughafen von PrĂ€sident Michel Sulaiman begrĂŒĂt. âEure RĂŒckkehr ist ein neuer Siegâ, sagte Sulaiman. An der Zeremonie nahmen auch Regierungschef Fuad Siniora und weitere ranghohe libanesische Politiker teil.cite-ref-22[22]
AktivitĂ€ten fĂŒr die Hisbollah in Syrien und Tod
In den Jahren nach seiner Freipressung wurde Kuntar selten in der Ăffentlichkeit gesehen, traf sich aber mit Nasrallah, dem syrischen Staatschef Baschar al-Assad oder dem frĂŒheren iranischen PrĂ€sidenten Mahmud Ahmadinedschad. Die Morde von 1979 bedauerte Kuntar nie, sondern begann, als ranghohes Mitglied der Hisbollah eine terroristische Infrastruktur auf der syrischen Seite der Golanhöhen aufzubauen. Er wurde deshalb von den USA auf ihre Terrorliste gesetzt. Kuntar wurde wĂ€hrend des Syrischen BĂŒrgerkrieges am Abend des 19. Dezember 2015 in Dscharamana, einem Vorort der syrischen Hauptstadt Damaskus, bei einem vermutlich israelischen Luftangriff zusammen mit acht weiteren Menschen getötet. Die anderen Toten werden Organisationen zugerechnet, mit denen Kuntar fĂŒr die Hisbollah auf dem Golan einen bewaffneten Widerstand gegen Israel aufbauen wollte, darunter auch Farhan Issam Schaalan, Kommandant des âSyrischen nationalen Widerstands auf dem Golanâ. Israelische Stellen bestĂ€tigten eine israelische Beteiligung an der Operation, wie in solchen FĂ€llen ĂŒblich, nicht. Israels MinisterprĂ€sident Benjamin Netanjahu hatte jedoch Anfang Dezember 2015 bereits erklĂ€rt, dass Israels LuftstreitkrĂ€fte in Syrien operierten, âum zu verhindern, dass das Land zu einer neuen Front gegen [Israel]â werde. Man agiere âgegen die Anstrengungen des Irans, auf den Golanhöhen eine neue Terrorfront gegen [Israel] aufzubauenâ. Das syrische Staatsfernsehen bezeichnete den Luftangriff als Terroranschlag, schwieg jedoch zu möglichen Urhebern. Die Hisbollah bezichtigte syrische Oppositionsgruppen der Kollaboration mit Israel und feuerte als erste Vergeltung mehrere Raketen nach Israel. Viele Israelis verbrachten die Nacht daher in NĂ€he ihrer LuftschutzrĂ€ume.cite-ref-23[23]cite-ref-24[24]cite-ref-25[25]cite-ref-26[26] Eine Gruppe der Freien Syrischen Armee (FSA) ĂŒbernahm zwar zwei Tage spĂ€ter die Verantwortung fĂŒr die Tötung Kuntars;cite-ref-27[27]cite-ref-28[28] eine Urheberschaft der FSA wird jedoch fĂŒr wenig wahrscheinlich gehalten, da ein derartig prĂ€zise ausgefĂŒhrter Schlag, nur den Teil eines GebĂ€udes ohne weitere KollateralschĂ€den zu zerstören, die FĂ€higkeiten und AusrĂŒstung der FSA deutlich ĂŒbersteige, wenngleich diese aufgrund der Kooperation Kuntars mit Assad durchaus ein Motiv gehabt habe.cite-ref-29[29]
Weblinks
Commons
: Samir Kuntar
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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⹠Rone Tempest: Hezbollah Puts Convicted Killer Atop Wish List LA Times vom 2. August 2006, S. 8, engl. (nur Zusammenfassung des Artikels noch kostenlos zugÀnglich)
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Quellen und Nachweise
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